Ausstellung

Sakristei im Burgkloster - virtueller Rundgang

Aufgrund des fragilen Zustands des Schmuckfußbodens darf die ehemalige Sakristei des Burgklosters nicht mehr betreten werden. In der virtuellen Präsentation erleben Sie die schmuckreiche Gestaltung der Wände und Ornamente ab dem 13. September aus nächster Nähe. Wir wünschen viel Spaß beim Erforschen!

Während die Anfänge des Burgklosters auf das Jahr 1229 zurückgehen, entstand die Sakristei vermutlich erst deutlich später um 1400. Sie diente zur Aufbewahrung der liturgischen Geräte und Gewänder. Die prachtvolle Ausstattung und Bemalung dieses Raums zeugen von seiner besonderen religiösen Bedeutung. Durch eine Tür und zwei Fenster bestand eine direkte Verbindung zum Chor der Kirche. Nach der Umwandlung des Klosters in ein Armenhaus im frühen 16. Jahrhundert wurde hier ein sogenanntes Herrenzimmer eingerichtet. Es war vermutlich das Arbeitszimmer der Vorsteher (Herren) des Armenhauses, deren gemalte Wappen Sie auf der gegenüberliegenden holzvertäfelten Wand sehen können. Die Sakristei war selbst nicht Teil des Kirchengebäudes, sondern in die Anlage des Klosters bzw. Armenhauses integriert. Dadurch blieb der Raum beim Abriss der baufällig gewordenen Kirche im Jahr 1819 erhalten

Zur Übersicht