Performance

FALL Buddenbrooks

©

Aus der Begegnung zwei junger Menschen mit einem der größten Gesellschaftsromane deutscher Sprache entsteht neues Denken. Die vergangene Zeit wird heute, die klassische Geschichte einer Lübecker Familie zu performativem Tanz. Kapitel und Seitenzahlen sind nicht mehr sichtbar, sondern Melodie, Fäden und Körper.

Die Tür, die Thomas Mann öffnet, gibt die Sicht frei auf volle Schüsseln und Teller, beschriebenes Papier, laute Eheversprechen, Reichtum und das Gefühl persönlicher Wichtigkeit. Das leise Murmeln mehrerer Generationen einer Familie verdichtet sich und verfällt. Sie hören den Rhythmus des Sekundenzeigers und versuchen sich dagegen
zu stellen. So bleiben sie stehen und Teile der Fassade beginnen zu fallen. Die Auswüchse am Körper einer Familie werden sichtbar. Aber was ist mit dem Staub der nach dem Verfall übrig bleibt?
LinienFließen, das sind Clara Bantzer und Olivia Klug. Sie sind 18 Jahre alt und am Beginn ihrer künstlerischen Laufbahn. Sie leben in Hamburg und haben dort an diversen Theater und Tanz-Projekten mitgewirkt. Mit FALL verwirklichen sie ihr erstes selbstinszeniertes und produziertes Stück.

Dieses Projekt wird gefördert durch Kulturfunke*

Zur Übersicht